La Gomera

La Gomera Imageskanaren-KarteWer La Gomera bei seiner Kanareninsel-Tour auslässt, wird die Kanaren, als Gesamtheit nie begreifen. Auf diesem “Gugelhupf” im Atlantik erwartet man, hinter jedem Felsen, nach jeder Wegbiegung einem Ureinwohner zu begegnen. 21.220 Einwohner leben hauptsächlich in der Inselhauptstadt San Sebastián und im Valle Gran Rey. Auf der höchsten Erhebung 1.485 m steht der nebelige Wacholderwald unter dem Schutz der Vereinten Nationen.

Christoph Kolumbus war auf La Gomera

1492 startete Christoph Kolumbus mit drei Schiffen vom Hafen San Sebastian aus, um den Seeweg nach Indien zu finden. Der Genueser landete 71 Tage später auf der Insel San Salvador, dem heutigen Cat Island. Die Insel ist, wie alle Inseln der Kanaren vulkanischen Ursprungs und sieht aus, wie ein Gugelhupf. Der höchste Berg nahe dem Zentrum der Insel “El Cedro” ist der Garajonay mit 1487m Höhe.
Im Barranco de los Cocos und im Barranco de Avalo kann man sich Spuren der altgomerischen Besiedlung von Einheimischen zeigen lassen.
Kanaren-WaldHier befindet sich auch der geheimnisvolle Parque Nacional de Garajoney” mit seinen Nebel verhangenen Lorbeer- und den alten kanarischen Kiefernwäldern, so, wie man ihn auch auf den Nachbarinseln El Hierro im Süden und La Palma im Nordwesten vorfindet.
Wandern, wandern, wandern! Diese Insel ist bestaunenswert, wenn man sie erwandert. Und wer dabei sein Handicap verbessern möchte, der wird an dem 18 Lochplatz des Hotels Tecina an der Playa de Santiago seine Freude haben.

Ferienwohnungen gibt es im Valle Gran Rey

Kanaren-Image1Zum Meer hinunter führen steile Täler, die Barrancos, die die Straßenführung relativ kompliziert gestaltete. Trotzdem, mit dem Mietwagen kann man all die Sehenswürdigkeiten dieser Insel schnell erreichen. Zum Beispiel das Valle Gran Rey, dem blühenden Barranco der Insel mit den meisten Touristenhotels. Viele Vorsilben der altkanarischen und nordafrikanischen Berbersprache ähneln sich stark. “gua”, “ti”, “tu”, “ta”, “te” z.B.
Das spanisch artikulierte “Chipude” und das berberische “tipudah” bedeuten beide “Palmenhain”. Weitere Parallelen gibt es in der Bestattungsweise beider Kulturen. Bei den Berbern der vorislamischen Zeit ist das Hockgrab genauso Bestandteil des Totenkults, wie bei den Guanchen.

Inselhüpfen Kanaren

Auf Gomera ist die älteste Besiedelung der Kanaren aus dem Jahr 240 v. Chr. nachgewiesen.
Gomera stammt vom Namen eines Berberstammes “Ghomara” aus dem Rif-Gebirge Nordafrikas ab. Zwei Orte in Afrika, “Kifan bel Ghomari” und “Velez de la Gomera” tragen zur Namensgleichheit bei.
Nachdem Jean de Bethencourt Lanzarote und Fuerteventura erobert, dabei von Insel zu Insel der Kanaren gehüpft ist und die Urbevölkerung unterworfen hatte, segelte er vorbei an Gran Canaria und Teneriffa mit seinen Soldaten im Jahr 1404 weiter nach La Gomera. Hier bezog er derart Prügel von den zornigen Gomeros, dass er ohne seine Wasservorräte aufzufüllen wieder verschwand. Erst 1419 vermeldet Papst Martin V. in Rom die erste christliche Gemeinde auf La Gomera.

Der Teide auf teneriffa vom Hotel Parador auf La Gomera aus

Der Teide vom Hotel Parador auf La Gomera

Bei seinen Wanderungen über die Insel fühlt der aufmerksame Besucher, wie die Gomeros einst lebten, wie sie ihre Ziegen gehütet, sich mit der legendären Pfeifsprache “Silbo” über weite Entfernungen verständigt, “Miel de Palma” geerntet und sich an “Gofio”, der kanarischen Getreidegrütze aus gerösteten und gemahlenem Getreidesamen gestärkt haben.
Auch auf La Gomera wandelt man auf den Spuren von Cesar Manrique. Er hat den Mirador del Palmarejo geschaffen.

La Gomera Jardin Tecina oder Parador

Möchten Sie im 4 Sterne Hotel Jardin Tecina einen Traumurlaub erleben, in einer Ferienwohnung im Valle Gran Rey ungezwungen leben, oder möchten Sie ganz individuell Islandhopping mit Inseltouren im eigenen Mietwagen auf den Kanaren machen und auf La Gomera im Parador ein paar Tage wohnen mit Aussicht auf den Teide von Teneriffa?

Nur mal als Schmankerl zeigen wir Ihnen das Jardin Tecina: